Zeitreise: Nadeldrucker


Share with MeWe

Bei einem Nadeldrucker handelt es sich um einen einen Computerdrucker, der beim Drucken eine Reihe einzelner Nadeln ansteuert die auf ein Farbband schlagen und dadurch ein gedrucktes Zeichen entstehen lässt. Ein Zeichen bestehen daher aus einer Vielzahl von Farbpunkte. In den 1980er Jahre fand man diese Drucker im Heim- und Kleinbürobereich. Später wurden Nadeldrucker natürlich von Tintenstrahl- und Laserdrucker verdrängt.

Erfunden wurde der Nadeldrucker von Fritz Karl Preikschat der 1952 und 1954 fünf Patente eingereicht hat für sein Erfindung eines Fernschreibers mit 7 Drucknadeln für einen 7×5 Punktraster. Angeboten wurde das Gerät 1957 von Preikschats früheren Arbeitgeber, der Telefonbau und Normalzeit GmbH (TuN) der Deutschen Bundespost, aber die hatten kein Interesse. 1957 emigrierte er in die USA und verkaufte die Verwertungsrechte für alle außer den USA an die Telefonbau und Normzalzeit GmbH. Offiziell eingeführt wurde der Nadeldrucker 1968 später von dem japanischen Unternehmen OKI und wurde als OKI Wiredot bezeichnet. 2013 erhielt OKI sogar das Prädikat „Technologisches wertvolles Erbe“ von der Information Processing Society of Japan.

Quelle: Internet Recherche & Wikipedia


Bild: Star LC-10 Matrixdrucker, der Drucker stammt aus den 1980er Jahren von Priwo / Wikipedia